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Hier finden Sie alle Pressemitteilungen, die zu der vorsorglichen Schließung der Werkstätten Gottessegen an den Standorten in Dortmund erstellt wurden.

Außerdem werden allgemeine Fragen zur weiteren Vorgehensweise beantwortet.

12. November 2020 

Frage zu der Situation in den Bussen, die die Menschen mit Unterstützungsbedarf zu den Werkstätten Gottessegen bringen
Antwort WGS:
Das in allen Werkstätten entwickelte Hygienekonzept bezieht sich auf die Zeit des Aufenthalts innerhalb des Werkstattgeländes. Auch die Ankunft und Abholung der Menschen mit Unterstützungsbedarf ist darin enthalten. Durch zeitlich versetzte Ankunftszeiten der Busse am Morgen und die Begleitung der Beschäftigten durch mindestens sechs Aufsichtspersonen während der nachmittäglichen Wartesituation konnten wir die Einhaltung der Hygieneregeln gut sicherstellen.
Die eigentliche Fahrsituation in den Bussen unterliegt allerdings der Regelung durch das Verkehrsministerium NRW. Zitat aus einem Schreiben des LWLs vom Juni 2020:
„Laut Verkehrsministerium NRW ist der Fahrdienst für die Beförderung von Menschen mit Behinderungen zu den Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) bzw. wieder zurück - ebenso wie der Schülerspezialverkehr - eine „Beförderungsleistung im Personenverkehr". Die sog. Sonderfahrdienste unterliegen damit den gleichen Regelungen wie der ÖPNV: Die aktuelle Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) lässt nach § 1 Absatz 3 Nummer 1 eine
Unterschreitung des Mindestabstandes von 1,50 Metern für die Beförderungsleistungen im Personenverkehr zu. Alternativ gilt allerdings nach § 2 Absatz 3 Nummer 8 CoronaSchVO eine Pflicht
zum Tragen einer Mund-Nase-Abdeckung sowohl für das Fahrpersonal als auch für die Fahrgäste. Das bedeutet, dass, wenn die Beschäftigten in der Lage sind, für die Dauer der Fahrt die Mund-Nase-Abdeckung zu tragen, jeder rechtlich zugelassene Platz im Fahrzeug besetzt werden kann.“
Außerdem:
„In der Vorschrift sind allerdings auch Ausnahmen (Verzicht auf Mund-Nase-Bedeckung z.B. aus medizinischen Gründen) zugelassen.“
Auf unsere Initiative hin konnten wir gemeinsam mit den beauftragten Busunternehmen kleinere Lösungen finden, die zur Erhöhung der Sicherheit für die Menschen mit Unterstützungsbedarf beigetragen haben.
Zum Beispiel:
- Eine Fahrlinie konnte komplett für eine Wohnstätte eingerichtet werden.
- Einzelfahrdienst für eine Person im Rollstuhl, die keine Maske tragen kann. (mit Attest und nach Zustimmung durch den Kostenträger)
- Räumliche Trennung der Personen, die keine Masken tragen können und über ein Attest verfügen.
Diese Personen wurden im Bus nach Möglichkeit räumlich getrennt von anderen Fahrgästen platziert.
Bei all diesen Maßnahmen haben wir uns nach den Vorgaben der o.g. Verordnung gerichtet.

Frage zu den aktuellen Corona-Fällen in den Werkstätten Gottessegen.
Antwort WGS:
Seit dem 2. November 2020 wurden uns insgesamt 13 positive Corona-Fälle in den Werkstätten Gottessegen in Dortmund gemeldet.
Die Zahl bezieht sich auf die Menschen mit Unterstützungsbedarf und das Kollegium. Insgesamt arbeiten ca. 850 Menschen innerhalb der Werkstätten Gottessegen an allen Standorten in Dortmund und Bochum.

Weiterführende Information:
Der Werkstattladen in Kirchhörde und die Zweigwerkstatt in Bochum-Wattenscheid sind von der Schließung nicht betroffen. Dort läuft der Betrieb weiter. In diesen Bereichen sind uns derzeit keine Corona-Erkrankungen bekannt. In der Zweigwerkstatt Bochum wurden vorsorglich drei Mitarbeiter*innen in Quarantäne geschickt.


10. November 2020 

Frage zu der Schließung der WerkstättenGottessegen an den Dortmunder Standorten und der Benachrichtung der Angehörigen/Betreuer sowie Wohnheimen
Antwort WGS:
Die Entscheidung zur Schließung der Werkstätten Gottessegen an den Dortmunder Standorten wurde am Donnerstag (05.11.) in Absprache mit dem Gesundheitsamt und den Kostenträgern vorbereitet.
Am Freitag (06.11.) ab ca. 11.00 Uhr wurden alle Angehörigen der Beschäftigten, die noch im Elternhaus wohnen, durch die Gruppenleiter bzw. die Mitarbeiter des Sozialen Dienstes informiert. Gerade für diese Gruppe von Eltern und Angehörigen, die häufig noch berufsstätig sind, ist eine frühestmögliche Information wichtig, so dass die Begleitung und Betreuung der Menschen mit Unterstützungsbedarf außerhalb der Werkstätten gewährleistet werden kann. Gleichzeitig ging an alle Wohnheime eine Meldung per E-Mail heraus, in der wir über die vorsorgliche Schließung der Werkstätten ab Montag informiert haben. [... gekürzt, um die Persönlichkeitsrechte der betroffenen Personen zu schützen]  Daher wäre sie am Freitag zu einem späteren Zeitpunkt informiert worden, ist durch ihren Anruf dieser Information aber zuvorgekommen.

Frage zu der Fortführung der Berufsbildungs-Maßnahmen auch während der Corona-Zeit.
Antwort WGS:
In allen Bereichen der Werkstatt wurden in den letzten Wochen immer wieder Menschen mit Unterstützungsbedarf auf die wichtigen Grundregeln „Hände waschen – Maske tragen – Abstand halten“ eingewiesen und im täglichen Miteinander hingewiesen. Nicht jeder kann oder will diese Regeln einhalten oder vergisst es einfach manchmal. Aber durch die gemeinsame Aufmerksamkeit aller in den Werkstätten Gottessegen arbeitenden Menschen konnten wir die Regeln weitestgehend einhalten.
Die Werkstätten Gottessegen sind eine Rehabilitationseinrichtung, die Menschen mit Unterstützungsbedarf auf eine berufliche Tätigkeit vorbereiten. Jedes Jahr starten ca. 24 junge Menschen bei uns in den Werkstätten mit dem „Berufsbildungsbereich“ ihren Weg ins Arbeitsleben. Im Auftrag der Agentur für Arbeit setzen die Werkstätten für die Menschen mit Unterstützungsbedarf das Recht auf Arbeit täglich um.
Die TeilnehmerInnen der Berufsbildungsmaßnahme in den Werkstätten Gottessegen haben die Möglichkeit mehrere Praktika in unterschiedlichen Arbeitsgruppen zu absolvieren, um auf Basis ihrer individuellen Fähigkeiten, Neigungen und Interessen praktische Erfahrungen zu sammeln und sich hinsichtlich ihrer berufspraktischen Erfahrungen sowie in ihrer Persönlichkeit entwickeln zu können. Hierbei ist nicht vorgesehen, TeilnehmerInnen von der Möglichkeit eines Praktikums in einer bestimmten Arbeitsgruppe auszuschließen. Es wird sich eher darauf fokussiert, welche Anpassungen an einem bestehenden Setting vorgenommen werden können, um ein Praktikum bedarfsorientiert zu ermöglichen. Dass die Menschen mit Unterstützungsbedarf, die direkt aus den Schulen zu uns kommen, Anpassungsschwierigkeiten an die Tagesstruktur, die Arbeit und die Regeln haben, ist uns allen klar. Deshalb haben wir ein engmaschiges Netz an Gruppenleitern, Bildungsbegleitern und Mitarbeitern aus dem Sozialen Dienst, die die jungen Menschen auf ihrem Weg in die Werkstatt bzw. in die Arbeitsgruppe begleiten.
Das Wunsch- und Wahlrecht der Menschen mit Unterstützungsbedarf ist verbrieft und gilt auch für uns als Leitlinie.  [... gekürzt, um die Persönlichkeitsrechte der betroffenen Personen zu schützen]. Die Gruppenleiter haben den jungen Mann in den letzten Wochen beobachtet und festgestellt, dass die Person zur Einhaltung der Abstand- und Hygieneregeln durchaus in der Lage ist. Wenn ein Fehlverhalten (und nicht nur in Bezug auf die Corona-Verhaltensregeln) festgestellt wurde, wurden Gespräche mit der entsprechenden Person geführt. Eine Suspendierung oder gar Beendigung der Bildungsmaßnahmen von Seiten der Werkstätten ist nicht als erforderlich angesehen worden. [... gekürzt, um die Persönlichkeitsrechte der betroffenen Personen zu schützen]
In Absprache mit der Geschäftsleitung laden wir Ihre anonyme Ansprechpartnerin gerne zu einem persönlichen Gespräch ein, bei dem alle genannten Aspekte besprochen werden können. Gemeinsam kann dann eine Lösung erarbeitet werden, die der Ansprechpartnerin [... gekürzt, um die Persönlichkeitsrechte der betroffenen Personen zu schützen] und den Werkstätten Gottessegen gerecht wird. Diese direkte Vorgehensweise haben wir in der Vergangenheit praktiziert und haben damit beste Erfahrungen gemacht.

Frage zu Krankschreibungen oder Einreichung von Urlaubsanträgen während der Schließung.
Antwort WGS:
Die Schließung erfolgte in Absprache mit dem Gesundheitsamt und dem Kostenträger (für den Arbeitsbereich LWL). Die beschäftigten Menschen erhalten weiterhin ihre finanzielle Unterstützung. Eine Krankschreibung oder ein Urlaubsschein müssen nicht eingereicht werden.

Frage zur Vorgehensweise nach der Schließung.
Antwort WGS:
Hierzu kann derzeit noch keine eindeutige Antwort gegeben werden. Auch diese Entscheidung wird in Absprache mit dem Gesundheitsamt und dem Kostenträger gefällt. Aber, so wie die Werkstätten Gottessegen verantwortungsvoll die vorsorgliche Schließung vorangetrieben haben, genauso wird auch in Bezug auf die Wiedereingliederung der Menschen mit Unterstützungsbedarf gehandelt.

Aktuell möchten wir Sie darüber informieren, dass weitere Corona-Test unserer Mitarbeiter, die als Erstkontakt vorsorglich in Quarantäne geschickt wurden, zum größten Teil negativ sind. Somit hat das vorhandene Hygienekonzept innerhalb der Werkstätten funktioniert und es ist nicht zu einer unkontrollierten Verbreitung innerhalb der Arbeitsgruppen gekommen. Darüber sind wir sehr froh!
Wir werden diesen strikten Weg auch weiterhin gehen und verantwortungsvoll im Sinne aller Mitarbeiter handeln.


06. November 2020: Vorsorgliche Schließung der Werkstätten Gottessegen in Dortmund

In Absprache mit dem Dortmunder Gesundheitsamt und dem Kostenträger (LWL) werden die Werkstätten Gottessegen an den Standorten in Dortmund (Hauptwerkstatt und Zweigwerkstatt Dortmund) ab dem 09. November für voraussichtlich drei Wochen geschlossen.

Tagtäglich veröffentlicht das Robert-Koch-Institut immer neue Höchststände bei den aktuellen Corona-Neuinfektionen. Mit diesem Anstieg wuchs auch stetig das Risiko, dass sich Mitarbeiter mit und ohne Unterstützungsbedarf aus den Werkstätten Gottessegen mit dem Corona-Virus anstecken. Innerhalb der Werkstätten wurde das bestehende Hygienekonzept in allen Bereichen strikt eingehalten. Veranstaltungen und Konferenzen wurden abgesagt. Begegnungen der Mitarbeiter wurden auf ein Minimum reduziert. Masken tragen, Hände waschen, Desinfektion von Händen, Türklinken und Arbeitsflächen und der allgemeine aufmerksame abstandhaltende Umgang miteinander ist allen Mitarbeitern mittlerweile in Fleisch und Blut übergegangen.

Trotzdem mussten innerhalb der letzten drei Tage Arbeitsgruppen geschlossen werden, in denen es positive Corona-Fälle gab. Alle Mitarbeiter dieser Arbeitsgruppen sowie weitere Erstkontakt-Personen wurden vorsorglich in Quarantäne geschickt. Bei allen Entscheidungen war das Dortmunder Gesundheitsamt eingebunden und hat die weiteren Maßnahmen inkl. Testungen übernommen.
Im Laufe des Donnerstags wurden den Werkstätten Gottessegen weitere Corona-Fälle gemeldet. Auch hier wurden alle Kontaktpersonen vorsorglich in Quarantäne geschickt. Teilweise wurden vor Ort Schnelltests durchgeführt, die aber negative Ergebnisse ergeben haben.

Die Werkstätten Gottessegen sehen sich auf Grund der aktuellen Situation zu dieser vorbeugenden Maßnahme verpflichtet, um mögliche Infektionsketten innerhalb der Werkstätten zu unterbrechen. Dieser verantwortungsvolle Umgang dient dem Schutz aller Mitarbeiter insbesondere der Menschen mit Unterstützungsbedarf, ihrer Angehörigen und aller sonstigen sozialen Kontakte.

Der Werkstattladen in Kirchhörde und die Zweigwerkstatt in Bochum-Wattenscheid sind von dieser Schließung nicht betroffen. Dort läuft der Betrieb weiter.

Die sozialtherapeutischen Werkstätten Gottessegen sind ein Bestandteil des Christopherus-Haus e.V. und wurden 1973 auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Gottessegen in Dortmund gegründet. Mit zehn Menschen mit Behinderung in drei Arbeitsgruppen begann im Februar 1973 in Dortmund die Arbeit im Rahmen der beruflichen und persönlichen Förderung von Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung. Inzwischen arbeiten ca. 650 Beschäftigte (Menschen mit Unterstützungsbedarf) an vier Standorten in Dortmund und Bochum in den Werkstätten Gottessegen.



























































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Die Werkstätten Gottessegen wachsen ständig weiter. Deshalb suchen wir laufend qualifizierte Mitarbeiter aus verschiedensten Berufsfeldern. Deshalb: schauen Sie regelmäßig in unsere Ausschreibungen - vielleicht suchen wir ja genau Sie

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Hauptwerkstatt Dortmund

Standort Dortmund
Hauptwerkstatt:
Kobbendelle 40
44229 Dortmund (Kirchhörde)
Telefon: (02 31) 97 38-0
Telefax: (02 31) 97 38-200

Mosterei:
Auf dem Schnee 143
44227 Dortmund
Telefon: (02 31) 77 00 14
Telefax: (02 31) 4 75 31 65

Telefonisch erreichbar
Mo – Do: 8:00 – 15:30 Uhr
Fr: 8:00 – 14:00 Uhr

Werkstattladen:
Kirchhörder Berg 5
44229 Dortmund
Telefon: (02 31) 79 78 76 95
Öffnungszeiten:
Dienstag und Freitag von 10 - 13 Uhr und 15 - 18 Uhr
Samstag von 10 - 14 Uhr
werkstattladen@werkstaetten-gottessegen.de

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Standort Bochum
Schmiedestraße 33
44866 Bochum-Günnigfeld
Telefon:    (02327) 98 75-0 
Telefax:    (02327) 98 75-99

Telefonisch erreichbar
Mo – Do: 8:00 – 15:30 Uhr
Fr: 8:00 – 14:00 Uhr

Zweigwerkstatt Dortmund

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Papierprodukte Distelwiese
Ellinghauser Straße 219
44359 Dortmund
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Telefax:    (0231) 39 55 490-17

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