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Speckstein...
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wird schon seit Jahrtausenden zur Herstellung von
Gebrauchsgegenständen genutzt. Heute wird dieses
Material – das sich fettig anfühlt – häufig zu
therapeutischen Zwecken eingesetzt. Speckstein
vermittelt trotz seiner Weichheit Beständigkeit bzw.
Widerstand und ermöglicht eine ganz individuelle
Gestaltung durch den Bearbeiter.
In der
Gruppe „Stein + Floristik“, in der auch Menschen mit
schwerstmehrfachen Behinderungen betreut werden,
entstehen nützliche und ästhetische Gegenstände aus
Speckstein in den verschiedensten Farben und Formen. Die
Skulpturen, Stifteständer und Teelichthalter werden über
unseren Werkstattladen, auf Basaren oder direkt über die
Gruppe verkauft.
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Schon
die Auswahl der Rohlinge entscheidet über
die zu entstehende Form. Die grobe Formgebung
erfolgt sann durch Hammer und Meißel bzw.
Schnitzmesser, Säge, Raspel oder Feile. An-
schließend bearbeiten die betreuten Beschäftigten
den Stein mit verschiedenen Schleifpapieren bis zu
seiner endgültigen Form. Bis zu neun Schleifgänge
sind dabei notwendig. Die fertigen Werkstücke
werden abschließend mit Specksteinöl poliert,
so dass die Oberfläche versiegelt wird.
Die
Arbeit mit Speckstein ermöglicht den betreuten
Beschäftigten eine kreative Gestaltung. Dabei
werden
aber auch Geduld und Konzentrations-
fähigkeit gefordert
und gefördert.
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Die
Förderung und Betreuung, die sich daraus ergeben, finden
sich in vielfältigen Situationen wieder:
» bei
der gemeinsamen Einnahme der Mahlzeiten,
»
während der Pflegetätigkeiten im Sanitärbereich,
»
bei allen handwerklichen Tätigkeiten unserer Arbeit
Sie
haben einen individuellen Gestaltungswunsch?
Die Gruppenleiter Sabine Bytom und Wolfgang Knips
erreichen Sie
telefonisch unter (02 31) 9738-150.
Montag bis Donnerstag von 8.00 bis 15.30 Uhr
Freitag von 8.00 bis 14.00 Uhr
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