Begleitende Angebote

Sinnesgarten und Freizeitflächen

Orte der Begegnung, des gemeinsamen Erlebens und
der Wahrnehmung

Unser therapeutischer Ansatz

 

Freizeitflächen, sollen den Menschen innerhalb der Werkstätten Gottessegen die Möglichkeit zur gezielten Gestaltung von Pausenzeiten geben.

Als Ausgleich zu den oft sitzenden Tätigkeiten in den verschiedenen Gruppen, kann hier der Bewegungsdrang ausgelebt werden. Erfahrungen zeigen, dass sich dies positiv auf die Konzentrationsfähigkeit und das soziale Verhalten auswirkt.

 

 



 

 

Neben der Schulung der motorischen Fähigkeiten

steht das gemeinsame Erleben, das Miteinander

bei den Aktivitäten im Vordergrund. Spielerisch

wird der Gemeinsinn gefördert und die

Zusammengehörigkeit gestärkt.

Auf Grundlage der Investitionen durch die Werkstätten

Gottessegen und Hilfe verschiedener Sponsoren

konnten die Kernbereiche der Erlebnisorte erstellt werden.

 

Einiges können wir mittels unserer eigenen

handwerklichen Möglichkeiten realisieren, aber

andere Elemente müssen gekauft und montiert

werden. Leider sind solche Maßnahmen und

therapeutischen Angebote von staatlicher Seite

(weitgehend) ohne Unterstützung. Hier möchten wir

um Ihre Hilfe und Unterstützung bitten, mit Rat, Tat

und natürlich auch in finanzieller Form.
 


Sinnesgärten, also Gartenanlagen, die mit therapeutischem Anspruch für spezielle Personengruppen angelegt werden, sind zunehmend fester Bestandteil des therapeutischen Angebots in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen.

Da die Ansprache und Förderung des ganzheitlichen Menschen ein zentrales Anliegen unserer Werkstätten ist, wird mit der Einrichtung eines solchen Erlebnisraumes ein dauerhafter Bestandteil des arbeitsbegleitenden Angebots geschaffen.


Gleichzeitig vermittelt der Sinnesgarten durch seine Begrenztheit den Nutzern Sicherheit und bietet Orientierungsmöglichkeiten. Ängste werden abgebaut, Unruhe wird deutlich gemildert.

Angeregt durch die Gedanken von Hugo Kükelhaus wollen wir in den folgend genannten Sinnesebenen „Erfahrungsfelder" schaffen:

Sehen: Die Beobachtung von Wachstum und Vergehen, von Blüte, Fruchtbildung, Herbstfärbung und Laubfall vermittelt vertraute Abläufe und hilft, die jahreszeitliche Orientierung aufrecht zu erhalten.

Fühlen: „Begreifen" stellt eine sehr konkrete Methode des Lernens und Erhaltens von elementaren Fähigkeiten dar. Der Sinnesgarten bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, den Tastsinn zu trainieren: glatt gehobeltes Holz oder Baumrinde, Steine, verschiedene Blätter und Bodenarten.

Hören: Vogelgezwitscher, Wasserplätschern und das Rauschen des Windes erzeugen eine angenehme, beruhigende Geräuschkulisse, die entspannend wirkt. So kann man den alltäglichen Geräuschen der Werkstatt entfliehen.

Riechen: Dabei denken wir natürlich sofort an den Duft von Blumen oder an Kräuter, doch es gibt im Garten viel mehr zu riechen: feuchte Erde nach einem Regenguss, frisch gemähtes Gras oder frischer Mulch strömen intensive Gerüche aus.

 

 

Ihre Unterstützung ist uns herzlich willkommen!

 

Die geschaffenen Flächen stellen die Basis für weitere auf dem

Gelände der Werkstätten Gottessegen geplanten Sinnesstationen

dar. Helfen Sie uns darum bitte bei der Realisierung und dem

Erhalt dieser Flächen, die für viele Menschen vor Ort eine wertvolle

Ergänzung ihres Lebens- und Erlebnisraums darstellen.

 

Wir freuen uns über Spenden zur Unterstützung dieses wichtigen

Projektes:

Konto 391 007 543

Sparkasse Dortmund 440 501 99

Stichwort: Therapiefonds

 

Alle Spender werden (auf Wunsch) mit einem Stein in einer

Spenderstele auf dem Gelände der Werkstätten Gottessegen

erwähnt.

 

Fragen zu diesem Projekt beantwortet Ihnen:

Bernd Scheutzow, Kunsttherapeut in den Werkstätten
Gottessegen (Telefon 02 31 / 97 38-135).

 

Der Sinnesgarten und die Freizeitflächen sind während der

Werkstatt-Öffnungszeiten für Besuchergruppen (Kindergärten,

Schulen etc.) frei zugänglich. Wir bitten um vorherige Anmeldung.