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Qualität und
Sorgfalt bei jedem Arbeitsschritt
Die
Kaffeerösterei: Entstehung in der Zweigwerkstatt in
Bochum
Schon im
Jahr 2005 wurde in den Werkstätten Gottessegen die Idee
geboren, eine Kaffeerösterei als neuen Arbeitsbereich
aufzubauen.
Damit kann die Zweigwerkstatt Bochum...
... ein
hochwertiges und ansprechendes Verbrauchsgut liefern,
...
gleichzeitig den Beschäftigten eine interessante und
abwechslungsreiche Tätigkeit ermöglichen sowie
... ein
Produkt anbieten, das sich nahtlos in die Reihe der
Eigenprodukte einfügt.
Durch
Besuche und Gespräche in befreundeten Einrichtungen und
Schulungen bei kompetenten Röstmeistern wurde das
notwendige Fachwissen erworben, um eine Rösterei zu
installieren und die anschließende Weiterverarbeitung
des qualitativ hochwertigen Kaffees zu gewährleisten. |

Die eigene
Röstmaschine wurde im November 2006
in Betrieb genommen, so dass die ersten
Erfahrungen mit der Veredelung von Rohkaffee in
der neuen Kaffeerösterei gemachten werden
konnten.
Wir waren
dabei:
Im Februar
2008 haben Mitarbeiter der Kaffeerösterei der
Werkstätten
Gottessegen in Bochum die Kaffee Olympiade
in Frankfurt
besucht. Dabei stand der Erfahrungsaustausch
und der
Ausbau des Wissens rund um den Kaffee, das Röst-
verfahren
und die richtige Zubereitung im Vordergrund.
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Der
Rohkaffee wird in kleinen Mengen bei uns persönlich
bekannten Händlern gekauft. Dabei wird auf fair
gehandelten Kaffee in BIO-Qualität geachtet.
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Unser
Anspruch an das Produkt und die Herstellung
Das Verlesen
des Rohkaffees erfolgt von Hand. Anschließend werden die
Kleinstmengen
schonend geröstet. Dadurch gewährleisten
wir Spitzenqualität und höchste Bekömmlichkeit
des
Kaffees.
» Wir
verwenden ausschließlich sortenreinen Arabica Kaffee.
» Wir rösten
behutsam bei eher niedrigen Temperaturen und
kontrollieren den Röstvorgang
permanent.
» Wir rösten
sortenrein, um das Beste aus jeder Bohne herauszuholen.
» Wir
sortieren die Kaffeebohnen von Hand.
» Wir mahlen
und verpacken den Kaffee selbst.
Das
Arbeitstempo und die anfallenden Tätigkeiten sind den
Fähigkeiten der betreuten
Menschen mit schweren
Behinderungen angepasst. So können unsere Kollegen in
den
Prozess vom Rohkaffee bis zum duftenden Endprodukt
optimal integriert werden.
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Von der
Rohbohne zum Genussmittel
Es gibt über 60
Arten von Kaffeebäumen, aber nur zwei Kaffeearten dominieren
heute den Markt: Coffea arabica und Coffea robusta.
Arabica gilt
als die feinere Sorte. Ihren Namen hat sie erhalten, als die
Araber sie im 15. Jahrhundert von Ostafrika nach Arabien
brachten. Die Robusta enthält ungefähr doppelt so viel
Coffein wie die Arabica-Bohne, hat aber wesentlich weniger
Aroma.
Daher
schwärmen die Kaffeeliebhaber mehr für die Arabica-Bohne,
welche ca. 70 Prozent des Weltmarktes ausmacht. Die
Arabica-Kaffeebäume sind anspruchsvolle Pflanzen, die nicht
so einfach zu kultivieren sind. Sie stellen hohe
Anforderungen an Bodenbeschaffenheit und Klima.
In der
Rösterei der Werkstätten Gottessegen werden hauptsächlich
Arabica-Bohnen aus Mittel- und Südamerika sowie aus Afrika
und Indien verarbeitet.
Ihre Ansprechpartnerin bei Fragen zu unserer Kaffeerösterei:
Anja Lukrafka, Telefon 0 23 27 / 98 75-11 oder unter
anja.lukrafka@wfb-gottessegen.de
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Röstbeginn
Der
Röstvorgang beginnt: Je nach Sorte und Herkunft des grünen
Rohkaffees dauert er zwischen 14 und 20 Minuten. Temperatur
und Röstdauer müssen genau aufeinander abgestimmt werden.

Luftkühlung
Nach dem Röstvorgang wird der Kaffee mit Luft gekühlt. Auf
die industriell übliche Wasserkühlung wird aus
Qualitätsgründen verzichtet. |

Röstvorgang
Den
optimalen Röstgrad bestimmt
man anhand der Farbe der Kaffee-
bohnen, die mit dem Probenzieher
entnommen werden.
Hier entscheiden kurze Augenblicke
über Qualität und Geschmack. |
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