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Es grünt und blüht auf Gut Königsmühle

 

Mit der finanziellen Unterstützung durch den LWL (Landschaftsverband Westfalen-Lippe) konnten die Werkstätten Gottessegen eine Gärtnerei auf Gut Königsmühle einrichten.

 

Offiziell startete die Gärtnerei auf Gut Königsmühle im Dezember 2008 mit ihrer Arbeit. Bis dahin wurden die Grundlagen für die landwirtschaftliche Arbeit gelegt: Folientunnel wurden errichtet, der Acker musste vorbereitet werden, der vorhandene Pferdestall wurde für die Schafherde hergerichtet. Auch die Räumlichkeiten für die 24 neuen Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung wurden eingerichtet.

 

„Jetzt können wir endlich Gemüse in Demeter-Qualität produzieren!" freut sich Andrea Sögtrop, Gruppenleiterin der Gärtnerei. Zusammen mit den derzeit zehn Menschen mit Behinderung beackert sie die beiden Folientunnel und die zwei Hektar Freigelände. Hinzu kommt die Stallarbeit, denn die Schafe, Ziegen und Hühner werden ebenfalls von den Mitarbeitern der Werkstätten Gottessegen versorgt. Und seit August haben weitere drei Arbeitsgruppen aus der Landschaftspflege auf Gut Königsmühle eine neue Heimat gefunden.

 

 

Eingangstür Gärtnerei mit LWL-Plakette

Noch ist nicht alles fertig! Aber schon jetzt kann jeder sehen, dass sich hier der LWL finanziell engagiert hat.

 

Der südliche Teil der landwirtschaftlichen Flächen: Blick auf den kleinen Acker und die beiden Folientunnel

Die Ausstattung der Arbeitsplätze ist zu 70% durch das LWL-Integrationsamt
erfolgt. So konnten Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung entstehen,
die eine ganzjährige und wetterunabhängige Beschäftigung ermöglichen. Von der

Aufzucht der Jungpflanzen bis zur Vermarktung der Produkte reicht das

Tätigkeitsfeld.

 

Auch bei den laufenden Kosten für Miete und Betreuung unterstützt der LWL
die Werkstätten Gottessegen zunächst für zehn Jahren. Somit steht dem
prächtigen Gedeihen der Gärtnerei in Dortmund-Ellinghausen nichts mehr im Wege.

 

Acker mit Folientunnel

 

Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit 13.000 Beschäftigten für die

8,5 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 19 Krankenhäuser, 17 Museen und

ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen

Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit

wahrgenommen werden. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL.

Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, den ein Parlament mit 100 Mitgliedern aus den Kommunen

kontrolliert.

 

Weitere Informationen zu dem Projekt „Gut Königsmühle" finden Sie hier:»»»